Ackern & Eggen: Feldarbeit mit "2 PS" anno dazumal.

Ackern & Eggen: Feldarbeit mit „2 PS“ anno dazumal.

 

Am Samstag, den 26. September 2015, 10.00 bis 17.00 Uhr, stand das Museumsdorf Niedersulz wieder ganz im Zeichen der Pferdekraft.

Bereits vor über 4000 Jahren wurde das Wildpferd domestiziert und ist über die Jahrtausende ein unentbehrlicher Begleiter des Menschen in den unterschiedlichsten Lebensbereichen geworden.

Bei der Veranstaltung „Pferdekraft“ stand die Rolle des Pferdes in der bäuerlichen Arbeitswelt im Fokus. Zahlreiche Darbietungen mit Norikern und Haflingern wie das Anschirren der Pferde, Holz aufladen, Schaumähen und Feldarbeiten wie Ackern und Eggen mit „1 PS“ wurden im Museumsdorf Niedersulz zu neuem Leben erweckt und gezeigt. In der Wagnerei, Sattlerei und der Schmiede des Museumsdorfes gaben kommentierte Vorführungen einen Überblick über die oft beschwerlichen Arbeiten in früheren Zeiten. Weiters konnte man einen Ochsen vor einem Wagengespann live erleben oder das Melken einer Haflingerstute.

Für Kinder gab es im historischen Museumsdorf ein lustiges „Steckenpferd-Basteln“ und ein „Hufeisen werfen“!

 

 

Besonders im Herbst sind die Gärten des Museumsdorfes besonders schön & farbenprächtig.

Zur Herbstzeit sind die Gärten des Museumsdorfes besonders schön & farbenprächtig.

 

Mit Ochs Gandalf "Gassi gehen"!

Nicht nur Rösser: mit Tiroler Grauvieh – Ochs Gandalf „Gassi gehen“!

 

"The BIG": Gandalf vom BioHof Harbich aus Aderklaa. www.weidebeef.at

„The BIG“: Gandalf vom BioHof Harbich aus Aderklaa. http://www.weidebeef.at

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Und vor dem Wagen....

Und vor dem Wagen gespannt….

 

Pionier der "Pferdekraft": Wolfgang Ehmeier.

Pionier der „Pferdekraft“: Wolfgang Ehmeier.

 

Holz aufladen mit den zwei Noriker Rappen von Karl Brucker aus Oberrohrbach.

Holz aufladen mit den zwei Noriker Rappen von Karl Brucker aus Oberrohrbach.

 

Weingartenbodenbearbeitung mit Noriker Fuchs von Theresa Rabl aus Kottingneusiedl.

Weingartenbodenbearbeitung mit Noriker Fuchs von Theresa Rabl aus Kottingneusiedl.

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Gerätschaften wie damals....

Gerätschaften wie damals….

 

Einer der Programmpunkte: Holz aufladen.

Einer der Programmpunkte: Holz aufladen.

 

Schwerstarbeit, und gefährlich...

Holz aufladen war Schwerstarbeit, die auch nicht ungefährlich war.

 

Robert Müllner mit seinem Noriker "Mohrenkopf".

Robert Müllner mit seinem Noriker „Mohrenkopf“….

 

Eveline Guggenberger mit dem Noriker Tiger.

und Eveline Guggenberger mit dem Noriker Tiger waren auch zu Gast im Museumsdorf.

 

Im Wultendorfer Hof fand das lustige Steckenpferd-Basteln statt: wahre Kunstwerke entstanden....

Im Wultendorfer Hof fand das lustige Steckenpferd-Basteln statt: wahre Kunstwerke entstanden….

 

Karl Brucker beim Holztransport.

Karl Brucker beim Holztransport.

 

In der Sattlerwerkstatt des Museumsdorfes wurden kunstvolle Kummets gezeigt.

In der Sattlerwerkstatt des Museumsdorfes wurden kunstvolle Kummets gezeigt.

Leopold Wannerer in der Sattlerei.

Leopold Wannerer in der Sattlerei.

 

Dr. Edgar Niemeczek (Geschäftsführer der Kultur Region Niederösterreich), Dr. Veronika Plöckinger, Theresa Rabl und Winzer Michael Gindl aus Hohenruppersdorf.

Dr. Edgar Niemeczek (Geschäftsführer der Kultur Region Niederösterreich), Dr. Veronika Plöckinger, Theresa Rabl und Winzer Michael Gindl aus Hohenruppersdorf.

 

Auf den Rücken der Pferde.....

Auf den Rücken der Pferde…..

 

Herr Steiner in der Schmiede des Museumsdorfes bei der Arbeit....

Herr Steiner in der Schmiede des Museumsdorfes bei der Arbeit….

 

Kompost- und Bodenworkshop von "Natur im Garten".

Lehrreich: Kompost- und Bodenworkshop von „Natur im Garten“.

 

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Waidendorfer Hof: Melken einer Haflinger Stute vom Wegwartehof.

Waidendorfer Hof: Melken einer Haflinger Stute vom Wegwartehof.

 

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Am Weltkindertag , dem 20. September 2015, stand das Museumsdorf Niedersulz von 13.00 bis 18.00 Uhr ganz im Zeichen der Kinder.

Wie sah der Kinderalltag zu Urgroßmutter´s Zeiten aus?

Was für Eltern oder Großeltern eine Reise in die Vergangenheit und in ihre Kindheit darstellt, ist für die heutigen Kinder das Entdecken und Erforschen einer fast schon unbekannt gewordenen Kinderwelt. Früher blieb den Kindern nur wenig Zeit zum Spielen, denn neben der Schule war der Kinderalltag oft von der Mitarbeit in Haus und Hof geprägt. Kinder waren in früherer Zeit wichtige und unverzichtbare „Arbeitskräfte“, die vor allem einfache Hilfstätigkeiten am Feld oder am Hof ausführten, wie Hof zusammenkehren, Stroh vom Dachboden holen, Stall ausmisten, Eier abnehmen, Unkraut jäten, Gänse hüten u.v.m.

Beim „Kinderalltag anno dazumal“ konnten an insgesamt 9 Stationen quer durch das Museumsdorf diese Kindertätigkeiten von einst entdeckt und auch ausprobiert werden.

Bei der Lehmbaustelle wurden Lehmziegel à la anno dazumal hergestellt werden, im Bürgermeisterhaus wurde gemeinsam „ein Tisch eingedeckt“, Wäsche konnte gewaschen werden, cremig-frische Butter gestampft und am Melksimulator die Technik des Melkens ausprobiert werden. Gemeinsam mit „Natur im Garten“ konnten Geschirrtücher mit Kartoffelstempel selbst bedruckt werden, u.e.m.

Am Lebenden Bauernhof des Museumsdorfes erfuhr man über die Haustierrassen von Einst wie Schweine, Ziegen, Schafe, Hasen, Gänse und Hühner Wissenswertes & Interessantes. Vor allem die zwei neuen Esel des Museumsdorfes – Gusti und Peppino – sowie die zwei Ja! Natürlich – Schweinderl Rosa und Mitzi freuten sich  auf die kleinen Besucher!

 

Wunderschön-bunte Vorgärten auf der Dorfzeile im Museumsdorf.

Wunderschön-bunte Herbstvorgärten auf der Dorfzeile im Museumsdorf.

 

Eine der 9 Stationen: Erdäpfeltriebe abreiben war früher eine "klassische" Kindertätigkeit im Haushalt.

Eine der 9 Stationen: Erdäpfeltriebe abreiben war früher eine „klassische“ Kindertätigkeit im Haushalt.

 

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In der Küche des Bürgermeisterhauses: viele kleine "HIlfsdienste" wurden früher von Kindern erledigt, wie Tisch aufdecken und wieder Abräumen u.v.m.

In der Küche des Bürgermeisterhauses: viele kleine „Hilfsdienste“ wurden früher von Kindern erledigt, wie Tisch aufdecken und wieder Abräumen u.v.m.

 

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Im Hof des Bürgermeisterhauses konnten die Kinder von heute, die Tätigkeiten und Pflichten der Kinder von damals "ausprobieren".

Beim „Waschtag“ war immer was los! Im Hof des Bürgermeisterhauses konnten die Kinder von heute, die Tätigkeiten und Pflichten der Kinder von damals „ausprobieren“

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Dem Schuster in der Schusterwerkstatt "über die Schulter schaun"!

Da gab es Interessantes zu entdecken: dem Schuster konnte man in der Schusterwerkstatt „über die Schulter schaun!“

 

Unser Schuster im Museumsdorf.

Unser Schuster im Museumsdorf: Leopold Wannerer.

 

 

Oberlehrer a. D. Fritz Wendy in der alten Schule aus Gaiselberg zeigte, wie früher der Schulalltag aussah.

Oberlehrer a. D. Fritz Wendy in der alten Schule aus Gaiselberg zeigte, wie früher der Schulalltag aussah.

 

Cremig-frische Butter stampfen war auch ein Programmpunkt beim Kinderalltag anno dazumal.

Cremig-frische Butter stampfen war auch ein Programmpunkt beim Kinderalltag anno dazumal.

 

...und: die Kuh melken!

…und: die Kuh melken!

 

Mit "Natur im Garten" konnte gestempelt werden....

Mit „Natur im Garten“ konnte gestempelt werden….

 

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Am "Lebenden Bauernhof" erfuhr man Interessantes & Spannendes über die dort lebenden Nutztiere und....

Am „Lebenden Bauernhof“ erfuhr man Interessantes & Spannendes über die dort lebenden Nutztiere und….

 

...es gibt Nachwuchs bei den Hauskaninchen!

…es gibt Nachwuchs bei den Hauskaninchen! Hier: die kleine Lilli-Fee…

 

Wissenswertes über die Nutztiere zum Erfahren und Erleben am "Lebenden Bauernhof" im Museumsdorf.

Wissenswertes über die Nutztiere zum Erfahren und Erleben am „Lebenden Bauernhof“ im Museumsdorf.

Tiere zum Streicheln im Ziegengehege.

Tiere zum Streicheln im Ziegengehege.

 

Unsere Ja! Natürlich - Schweinderl fühlen sich sauwohl....

Unsere Ja! Natürlich – Schweinderl fühlen sich sauwohl….

 

...und lassen sich bei ihrem Mittagsschläfchen nicht stören!

…und lassen sich bei ihrem Mittagsschläfchen nicht stören!

 

 

 

 

 

 

2.000 Gäste folgten der Einladung von „Natur im Garten“, dem Museumsdorf Niedersulz und der Volkskultur Niederösterreich zum großen Fest und verbrachten einen abwechslungsreichen Tag im größten Freilichtmuseum Niederösterreichs.

 

Mit vielen Höhepunkten wartete das „Natur im Garten“ Fest am Samstag, 5. September auf. Im herrlichen Ambiente des Museumsdorfs verbrachten die Gäste einen abwechslungsreichen Nachmittag bei guter Musik, Weinviertler Schmankerln und erfuhren viel Wissenswertes rund um das Thema Garten. „Der besondere Charme des Museumsdorfs Niedersulz liegt in der harmonischen Verbindung von ländlicher Architektur, traditionellen Bauerngärten und der typischen Weinviertler Kulturlandschaft und bietet Volkskultur pur. Die Arbeits- und Lebenswelt werden mit Musik und Handwerk sinnlich erlebbar gemacht, ganz im Sinne der Initiative Wir tragen Niederösterreich“, freuen sich die Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich Dorothea Draxler und Dr. Edgar Niemeczek über den Erfolg des bereits 9. „Natur im Garten“ Fests im Museumsdorf Niedersulz.

Unter dem Motto „Lieder und Tänze“ sorgten zwölf regionale Tanz- und zehn Singgruppen für die musikalische Unterhaltung der Besucher. Ein Höhepunkt war sicherlich auch der Auftritt des Ensembles der Militärmusik Niederösterreich. Der Pflanzen- und Kunsthandwerksmarkt, naturnahe Gartenberatungen sowie ein vielfältiges Programm für die kleinen Gäste ließen den Tag zu einem gelungenen Erlebnis für die gesamte Familie werden.

Der diesjährige Schwerpunkt des Gartenteams des Museumsdorfes war „Färbe- und Textilpflanzen“. Diese Pflanzen, Blätter oder Wurzeln, die man als Schutz vor Schädlingen zwischen die Wäsche tat und deren Düfte unangenehme Gerüche vertrieben, finden sich im gesamten Museumsdorf wieder. Am Samstag wurde den BesucherInnen nähergebracht, wie diese Färbe- und Textilpflanzen heute noch eingesetzt werden.

 Beim großen „Natur im Garten“ Infostand informierten BeraterInnen über das ökologische Gärtnern nach den drei Kernkriterien der Aktion „Natur im Garten“ und freuten sich über das große Interesse der BesucherInnen. „Die Naturgärten mit frühherbstlicher Blütenpracht hier im Museumsdorf Niedersulz zählen zu den über 120 Schaugärten des Netzwerks ‚Natur im Garten‘. Am Standort steht der Bauerngarten im Mittelpunkt. Dieser ist besonders für die biologische Vielfalt und den Erhalt von verschiedenen und alten Sorten wichtig“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka bei seinem Besuch am Samstag.

Bereits zum dritten Mal war das „Natur im Garten“ Fest Partner der karitativen Organisation „Hilfe im eigenen Land“. Durch den Erwerb von Losen konnten die Besucher „Hilfe im eigenen Land“ aktiv unterstützen. Auch die vielen Ehrengäste Justizminister Wolfgang Brandstetter, Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka, Kultur.Region.NÖ Geschäftsführer Dorothea Draxler und Edgar Niemeczek, Hypo NÖ Generaldirektor Peter Harold, die Niedersulzer Bürgermeisterin Angela Baumgartner, Oberstleutnant Adolf Obendrauf (Kapellmeister Militärmusik Niederösterreich), der Geschäftsführer des Museumsdorfes Niedersulz Thomas Balluch und die wissenschaftliche Leiterin Veronika Plöckinger-Walenta, genossen nicht nur einen vergnüglichen Tag im Museumsdorf, sondern stellten sich auch in den Dienst der guten Sache und kauften eifrig Lose.

Die besten Bilder vom „Natur im Garten“ Fest:

v.l.n.r.: Oberstleutnant Mag. Adolf Obendrauf (Militärmusik NÖ), Dorothea Draxler (Geschäftsführung Volkskultur Niederösterreich), Landeshauptmann-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka, Bürgermeisterin Sulz im Weinviertel Angela Baumgartner, Justizminister Dr. Wolfgang Brandstetter, Dr. Edgar Niemeczek (Geschäftsführer Kultur.Region.Niederösterreich)

v.l.n.r.: Oberstleutnant Mag. Adolf Obendrauf (Militärmusik NÖ), Dorothea Draxler (Geschäftsführung Volkskultur Niederösterreich), Landeshauptmann-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka, Bürgermeisterin Sulz im Weinviertel Angela Baumgartner, Justizminister Dr. Wolfgang Brandstetter, Dr. Edgar Niemeczek (Geschäftsführer Kultur.Region.Niederösterreich)

 

Dorli Draxler - Geschäftsführerin der Volkskultur Niederösterreich, wurde von Dr. Veronika Plöckinger-Walenta (Wiss. Leitung Museumsdorf) beim Festakt interviewt.

Dorli Draxler – Geschäftsführerin der Volkskultur Niederösterreich, wurde von Dr. Veronika Plöckinger-Walenta (Wiss. Leitung Museumsdorf) beim Festakt interviewt.

 

Ein Ensemble der NÖ Militärmusikkapelle sorgte für die musikalische Untermalung des Festaktes.

Ein Ensemble der NÖ Militärmusikkapelle sorgte für die musikalische Untermalung des Festaktes.

 

LandeshauptmannStv. Mag. Wolfgang Sobotka und Justizminister Dr. Wolfgang Brandstetter im Gespräch mit Dr. Veronika Plöckinger-Walenta.

Landeshauptmann-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka und Justizminister Dr. Wolfgang Brandstetter im Gespräch mit Dr. Veronika Plöckinger-Walenta.

 

Justizminister Dr. Wolfgang Brandstetter beim Rundgang durch das Museumsdorf im Schulgarten.

Justizminister Dr. Wolfgang Brandstetter beim darauffolgenden Rundgang durch das Museumsdorf: besonders vom Schulgarten war er begeistert.

 

"Full house" am Dorfplatz im Museumsdorf!

„Full house“ am Dorfplatz im Museumsdorf!

 

Am Pflanzen- und Kunsthandwerksmarkt gab es Allerlei Schönes, Nettes, Interessantes, Brauchbares, Praktikables, Schon-immer-gesuchtes etc….

 

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Allerlei Knollenwerk....

Allerlei Knollenwerk….

 

.....und Zwiebelwerk...

…..und zahlreiche Zwiebel! Der nächste Frühling kommt bestimmt!

 

Homemade-Angebot.

Zahlreiche „Homemade“-Angebot.

Mit künstlerischem Anspruch.

…sowie solche mit künstlerischem Anspruch.

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Obstsortenbestimmung am Stand der Gärtner des Museumsdorfes.

Vielfältiges Allerlei: historische, alte Obstsorten.

 

Auch nützliche "Waschpflanzen" bzw. für die Pfelge der Wäsche wurden vorgestellt.

Auch nützliche „Waschpflanzen“ bzw. für die Pflege der Wäsche wurden vorgestellt.

 

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Großer Andrang beim Pflanzenmarkt.

Großer Andrang beim Pflanzenmarkt.

Im Laufe des "Natur im Garten" Festes fanden immer wieder Führungen durch die wunderbar herbstlich blühenden Bauerngärten im Museumsdorf statt.

Im Laufe des „Natur im Garten“ Festes fanden immer wieder Führungen durch die wunderbar herbstlich blühenden Bauerngärten im Museumsdorf statt.

 

NIG - der Igel & "Natur im Garten" Maskottchen war selbstverständlich auch wieder mit dabei!

NIG – der Igel & „Natur im Garten“ Maskottchen war selbstverständlich auch wieder mit dabei!

Partnervernetzungsbetrieb MAMUZ war ebenfalls mit einer Batelstation zu Gast im Museumsdorf.

Partnervernetzungsbetrieb MAMUZ war ebenfalls mit einer Bastelstation zu Gast im Museumsdorf.

 

Wundervoll blühende Vorgärten im Museumsdorf in herbstlichen Farben.

Wundervoll blühende Vorgärten im Museumsdorf in herbstlichen Farben.

 

Mit der Bäckerei Bauer Striezelbacken.

Mit der Bäckerei Bauer / Poysdorf Striezelbacken.

 

...auch die jüngsten und kleinsten Besucher des "Natur im Garten" Festes waren begeistert und fühlten sich wohl....

…auch die jüngsten und kleinsten Besucher des „Natur im Garten“ Festes waren begeistert und fühlten sich wohl….

 

Auch auf der Lehmbaustelle konnte das "Lehmziegel schlagen" oder "Lehmwuzeln" ausprobiert werden...

Auch auf der Lehmbaustelle konnte das „Lehmziegel schlagen“ oder „Lehmwuzeln“ ausprobiert werden…

 

Zahlreiche Volkstanzgruppen und Chöre gestalteten ein wunderbares Programm im Museumsdorf.

Zahlreiche Volkstanzgruppen und Chöre gestalteten ein wunderbares Programm im Museumsdorf – am Dorfplatz….

 

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….und im Südmährer Hof:

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Julia und Andreas verkauften sehr erfolgreich Lose für die Organisation HILFE IM EIGENEN LAND. www.hilfeimeigenenland.at

Julia und Andreas verkauften sehr erfolgreich Lose für die Organisation HILFE IM EIGENEN LAND. Der Gesamterlös von 2.272 Euro kommt unschuldig in Not geratenen Menschen zugute.  www.hilfeimeigenenland.at

"Natur im Garten" Stand mit DI Anna Leithner (Regionsleiterin Weinviertel).

„Natur im Garten“ Stand mit DI Anna Leithner (Regionsleiterin Weinviertel).

 

Das 9. „Natur im Garten“ Fest im historischen Ambiente des Museumsdorf Niedersulz war einmal mehr ein wunderbares Fest zum Herbstauftakt im Weinviertel!

 

Letzte Woche wurde es bei der BIORAMA Lesersafari kräuterlich!
Einen Nachmittag lang erfuhr man via BIORAMA Lesersafai von denjenigen nutzbaren Kräutern, die ohne unser Zutun ganz nebenbei in Rasen und Wiese „einwandern“ und entlang des Weges auf uns warten.
DI Anna Leithner von „Natur im Garten“ informierte spannend, professionell und lehrreich über ihre Verwendung, Heilkräfte und über ihren Einsatz als „Apotheke“. Aber auch Genussvolles aus dem Garten wird Thema sein, Informationen zu Anbau, Ernte und Verarbeitung von Kräutern. Zum Abschluss wurde noch gebastelt: aus Wiesenkräutern und Gräsern wurden duftende Heu- und Kräuterherzen für zuhause gebunden.
Hier die Bildergalerie:
Auch im Kiesbeet vor dem MuseumsPortal gibt es die einen und anderen interessanten "Wegbegleiter" zu entdecken.

Auch im Kiesbeet vor dem MuseumsPortal gibt es die einen und anderen interessanten kräuterlichen „Wegbegleiter“ zu entdecken.

 

Gemeiner Natternkopf (Echium vulgare).

Gemeiner Natternkopf (Echium vulgare): laut Volksheilkunde vor allem zur Wundheilung und bei Epilepsie eingesetzt. Toll als „Frischekick“ und roh als Salat plus: die Blüten sind eine supernette Dekoidee für Süßes!

In action!

In action!

 

Ein Märchen über die Schafgarbe von Folke Tegetoff wurde unter dem schattenspendenden Apfelbaum auf der Streuobstwiese erzählt.

Ein Märchen über die Schafgarbe von Folke Tegetoff wurde unter dem schattenspendenden Apfelbaum auf der Streuobstwiese erzählt.

 

DI Anna Leithner von Natur im Garten und Thomas Weber/BIORAMA.

DI Anna Leithner von Natur im Garten und Thomas Weber/BIORAMA.

 

Die Kardone oder kurz Kardy - spektakulär im Schulgarten.

Die Kardone oder kurz Kardy – spektakulär im Schulgarten.

 

Prachtstück: Kräutergarten beim Kleinhäuslerhaus aus Altlichtenwarth.

Prachtstück: Kräutergarten beim Kleinhäuslerhaus aus Altlichtenwarth.

 

Anna & der Kräutergarten.

Anna & der Kräutergarten.

 

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Der Abschluss war "HERZlich"!

Der Abschluss war „HERZlich“!

 

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Duftende Wiesenkräuter und Gräser wurden zu hübschen Herzen gebunden.

 

BIORAMA - Chefreadkteur Thomas Weber.

BIORAMA – Chefreadkteur Thomas Weber.

 

„Mit Kessel, Aschenlauge und Rumpel zur weißen Wäsche“ war wieder das Motto am „Waschtag“ im Museumsdorf.

Am Samstag, den 27. Juni 2015, 13.00-18.00 Uhr, stand das Museumsdorf Niedersulz wieder ganz im Zeichen des „Wäschewaschens“.

 

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Wie hat man seinerzeit die Wäsche gewaschen, als es noch keine Waschmaschine gab? Wie oft wurde in der Woche gewaschen? Niemand kann sich heute noch vorstellen wie beschwerlich oft die kleinsten Dinge des Alltags vor 100 und mehr Jahren waren. Allen diesen Fragen kann man beim „Waschtag“ im Museumsdorf auf den Grund gehen und selbstverständlich auch gleich ausprobieren…

 

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Im idyllischen Hof des 2011 neu adaptierten Bürgermeister-Hauses aus Wildendürnbach werden Zuber, Waschrumpel und Seifenlauge ausgepackt und große und kleine Museumsdorf-Besucher können beim Waschen der Wäsche im Stil von anno dazumal mithelfen.

 

Amelie & Lilly konzentriert und fleißig....

Amelie & Lilly konzentriert und fleißig….

 

Franziska-Monika Jahn, Ehrenamtliche im Museumsdorf, erklärt das "Waschen anno dazumal".

Franziska-Monika Jahn, Ehrenamtliche im Museumsdorf, erklärt das „Waschen anno dazumal“.

Alle sechs bis acht Wochen wurde früher auf einem Weinviertler Bauernhof Wäsche gewaschen. Ein Waschtag, der durchaus ein bis zwei Tage dauerte konnte, erforderte jede weibliche Hand eines Hauses, die zur Verfügung stand. Am Vortag wurde die Aschenlauge vorbereitet. Sie sorgte für weiches Waschwasser. Während die Männer den großen Kessel heizten, schleppten die Frauen kübelweise frisches Wasser vom Brunnen heran. Nach dem Kochen der Kleidung rückten die Frauen den Schmutz auf Waschrumpeln mit manueller Kraft zu Leibe. Die dabei verwendete Seife hatte die Bäuerin oft selbst aus altem Fett hergestellt.

Schichtseife, Aschenlauge & Co.

Schichtseife, Aschenlauge & Co.

 

Mag. Marianne Messerer, Elisabeth Stadler & Franziska-Monika Jahn, die ehremamtlichen Damen beim Waschtag.

Mag. Marianne Messerer, Elisabeth Stadler & Franziska-Monika Jahn, die ehremamtlichen Damen beim Waschtag.

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Danach wurde neuerlich kübelweise frisches Wasser aus dem Brunnen gepumpt, um die großen Bottiche zu füllen, in denen die Wäsche geschwemmt wurde. Schließlich wurde sie dann auf langen Leinen, die quer durch den Garten gespannt waren, zum Trocknen aufgehängt. Bei Bettzeug und heller Kleidung, die besonders weiß werden sollte, nutzte man die bleichende Kraft der Sonne und breitete sie auf der Wiese aus.

 

Gender im Museumsdorf: Hans Svoboda beim Wäscheaufhängen.

„Gender“ auch im Museumsdorf: Hans Svoboda beim Wäscheaufhängen.

 

Unsere Ehrenamtlichen und Freiwilligen: jede Menge "Gaudi" beim Waschtag!

Unsere Ehrenamtlichen und Freiwilligen: jede Menge „Gaudi“ beim Waschtag!

 

Alle Jahre wieder mit dabei: die berühmten Erdäpfelflecken der Franziska Bogensdorfer in der Küche des Bürgermeisterhauses. Hmmmm! So gut!!!

Alle Jahre wieder mit dabei: die berühmten Erdäpfelflecken der Franziska Bogensdorfer in der Küche des Bürgermeisterhauses. Hmmmm! So gut!!!

 

making of...

making of…

 

Franziska Bogensdorfer  beim Erdäpfelfleckenmachen.

Franziska Bogensdorfer beim Erdäpfelfleckenmachen.

Ebenfalls am Samstag, den 27. Juni 2015 findet von 14.00 bis 17.00 Uhr der Workshop „Färben mit Pflanzen“ im Museumsdorf statt. In Blättern, Früchten und Samen vieler Pflanzen stecken Inhaltstoffe, die sich optimal zum Färben von Wolle oder Stoff eignen. In dem Workshop werden bewusst nicht die üblichen bekannten Färbekräuter verwendet, sondern Pflanzen, die überall leicht zu finden sind wie Walnuss, Holunder oder Schöllkraut. Damit wird ein Farbbad angesetzt, in welchem Baumwollstoffe gefärbt werden, die man als Tischsets oder Servietten, z.B. für Obst- oder Brotkörbe verwenden kann. Durch spezielle Bindetechniken können batikähnliche Muster erzielt werden. Darüber hinaus kann man die Tücher mit Naturmaterialien wie Blättern oder Blüten zusätzlich bedrucken.
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Dr. Gabriele Rauda, Workshop-Leiterin.

Dr. Gabriele Rauda, Workshop-Leiterin.

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Wunderschöne Muster aus Naturmaterialien…

Nussschalen-Sud zum Färben.

Nussschalen-Sud zum Färben.

Am Sonntag, den 14. Juni 2015, fand von 11.00 bis 13.00 Uhr im Dorfwirtshaus am Dorfplatz des Museumsdorfes der Vatertags-Frühschoppen statt. Am Programm: Weinviertler Schmankerl und schwungvoller Musik mit dem ÖMV Blasorchester.

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Am Nachmittag performte die Veranstaltungsreihe „Living Plants“, eine Aktion des Gartensommers NÖ, „bewegende Pflanzengeschichten“ mit Musik, Tanz und Pantomime am Museumsdorfareal. Pflanzen wurden am Vatertag im Museumsdorf Niedersulz lebendig!

Hier einige Impressionen:

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Letzte Woche startete ein einwöchiges Seminar der BOKU Wien im Museumsdorf. Im Fokus dabei: Lehm als Baumaterial inklusive die Erforschung historischer Lehmbautechniken. 22 Studenten der Universität für Bodenkultur forschten und bauten unter der Leitung von Univ. Prof. Mag. Dr. Franz Ottner vom Institut der Angewandten Geologie, Lehmbauexperte Roland Meingast und DI Dr. Hubert Feiglstorfer vom Institut der Vergleichenden Architekturforschung der TU – Wien, zum Thema Lehm im Museumsdorf Niedersulz.

 

Die neue Lehmbaustelle im Museumsdorf.

Die neue Lehmbaustelle im Museumsdorf mit Studenten der BOKU Wien.

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Eine Fundamentgrube wurde ausgehoben

Eine Fundamentgrube wurde ausgehoben: danach entstand an dieser Stelle eine Lehmwuzelmauer mit ca. 80-100 cm Mauerstärke. Die Lehmwuzeltechnik war eine typische Bauart im Weinviertel, die bis Ende des 19. Jahrhunderts praktiziert wurde.

 

Lehmwuzel - Produktion: auch die Wissenschaftliche Leiterin des Museumsdorfes Dr. Veronika Plöckinger-Walenta - hier mit Lehmbaukoryphäe Roland Meingast - übte sich im "Wuzeln".

Lehmwuzel – Produktion: auch die Wissenschaftliche Leiterin des Museumsdorfes Dr. Veronika Plöckinger-Walenta – hier mit Lehmbaukoryphäe Roland Meingast – übte sich im „Wuzeln“.

Gesandeter Lehm wird mit Stroh in Jutte gewuzelt, was viel handwerkliches Geschick erfordert.

Gesandeter Lehm wird mit Stroh in Jutte gewuzelt, was viel handwerkliches Geschick erfordert.

 

Lehmwuzeln - fast wie "Strudelteigeinrollen"....

Lehmwuzeln – fast wie „Strudelteigeinrollen“….

 

Fertig...?

Fertig…? Fast.

 

Auf Tragen werden die fertig gerollten Lehmwuzeln vorsichtig zur zukünftigen Lehmwuzelmauer befördert und Wuzel an Wuzel aneinandergereiht,

Auf Tragen werden die fertig gerollten Lehmwuzeln vorsichtig zur zukünftigen Lehmwuzelmauer befördert und Wuzel an Wuzel aneinandergereiht.

 

Auch ein Lehmofen wurde gebaut. Funktioniert er auch?

Auch ein Lehmofen wurde gebaut. Funktioniert er auch?

Selbstverständlich....

Selbstverständlich….

 

3. Forschungsprojekt: sog. Strohwickel- oder windeln aus Lehm werden für die Deckenkonstruktion des Trocknungsstadels hergestellt.

3. Forschungsprojekt: sog. Strohwickel- oder windeln aus Lehm werden für die Deckenkonstruktion des Trocknungsstadels hergestellt.

 

Wichtig dabei: das perfekte Mischverhältnis von gehäkseltem Stroh und Lehm.

Wichtig dabei: das perfekte Mischverhältnis von gehäkseltem Stroh und Lehm.

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Nach einer Trocknungsphase werden die Lehmwickel an den eingearbeiteten Holzstäben im Dachstuhl aufgehängt.

Nach einer Trocknungsphase werden die Lehmwickel an den eingearbeiteten Holzstäben im Dachstuhl aufgehängt. Die  sog. „Windeldecke“ entsteht.

4. Lehmprojekt: eine Stampflehmwand entsteht.

4. Lehmprojekt: eine Stampflehmwand entsteht.

Viola.....

Viola…..

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Und 5.: die Lehmziegelwand. Gebaut aus alten Lehmziegeln des Museumsdorfes.

Und 5.: die Lehmziegelwand. Gebaut aus alten Lehmziegeln des Museumsdorfes.