Hausformen im Weinviertel

Dr. Veronika Plöckinger-Walenta, wiss. Leitung Im letzten Blogbeitrag wurden die im Weinviertel verbreiteten Dorfformen vorgestellt. Die das Dorf bildenden Gehöfte lassen sich ebenfalls in unterschiedliche Typen unterteilen bzw. haben sich aus der „Urform“ entwickelt. Im Weinviertel finden sich: der Streckhof der Zwerchhof das Gassenfronthaus und der Doppelhakenhof. Sie alle weisen einen dreiteiligen Grundriss auf: der... Weiterlesen →

Weinviertler MuseumsDORF Niedersulz – Historische Dorfstruktur und Dorftypen im Weinviertel

Dr. Veronika Plöckinger-Walenta, wiss. Leitung Das Weinviertler Museumsdorf Niedersulz trägt diesen programmatischen Namen seit seiner Gründung 1979. Von Anfang an lag dem Freilichtmuseum ein idealtypisches Weinviertler Dorf im Zeitschnitt 19. Jahrhundert mit allen seinen Strukturelementen als Konzept zugrunde. Das Dorf ist bis heute essentieller Teil des Museumsleitbildes. Doch wie wird der Begriff Dorf eigentlich definiert... Weiterlesen →

Objektpflege und Sammlungsarbeit in den Wintermonaten

Mag. Edeltraud Hruschka. Depotleiterin Mit Anfang November schließt das Weinviertler Museumsdorf Niedersulz jedes Jahr die Pforten für seine BesucherInnen, doch die Arbeit an den Ausstellungsgebäuden und den mobilen Sammlungsgegenständen im Freigelände und Depot läuft auch in der kalten Jahreszeit uneingeschränkt weiter. Das Dorf ruht nur scheinbar in einem Winterschlaf, denn für praktisch alle Bereiche und... Weiterlesen →

Bräuche rund um Tod und Allerheiligen

Mag. Marianne Messerer und Dr. Veronika Plöckinger-Walenta Anlassbedingt beschäftigen wir uns diesmal mit der Thematik Tod und Allerheiligen im Weinviertel anno dazumal, wobei sich die Bräuche in Ablauf und Details – wie so oft – von Dorf zu Dorf etwas unterschieden haben. Hausaufbahrung Früher war der Tod wesentlich präsenter im Alltag als heutzutage, viele Menschen... Weiterlesen →

Vorratshaltung von Obst und Gemüse – Einrexen, Einkochen & Co.

Mag. Marianne Messerer in Zusammenarbeit mit Franziska Bogenstorfer und Elisabeth Stadler, Kulturvermittlerinnen und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen Schwierige Zeiten haben uns vor Augen geführt, wie wichtig es ist, einen gewissen Vorrat im Haus zu haben. Obwohl die Vorratshaltung von heute – mit Einfrieren, Fertiggerichten und der steten Verfügbarkeit von Lebensmitteln – keinesfalls vergleichbar ist mit der aufwändig... Weiterlesen →

Pferdekraft – die Rolle von Rössern in der Landwirtschaft

Dr. Veronika Plöckinger-Walenta, wissenschaftliche Leitung In Vorbereitung auf das umfangreiche Vermittlungsprogramm der „Pferdekraft“ am Samstag, den 26. September werden hier die weitreichenden Aufgaben von Rössern und die damit verbundenen Handwerker und Produkte in einem Weinviertler Dorf anno dazumal vorgestellt. Zugtiere als „Motoren“ der Landwirtschaft Pferde waren die wichtigsten Tiere eines jeden, also auch eines Weinviertler... Weiterlesen →

„Man fuhr nicht fort, sondern kaufte im Ort“ – Über das Einkaufen beim Greißler in einem Weinviertler Dorf um 1900.

 Mag. Edeltraud Hruschka / Wissenschaftliche Mitarbeiterin Weinviertler Museumsdorf Niedersulz Wenn man heute durch die Ortschaften des Weinviertels fährt ist es kaum noch vorstellbar, dass Anfang des 20. Jahrhunderts das Ortsbild von zahlreichen Gewerbebetrieben geprägt war. In einer Gemeinde von ungefähr 1000 Einwohnern gab es in der Regel mehrere Greißler oder Gemischtwarenhändler, Bäcker, Fleischhauer, Gasthäuser sowie... Weiterlesen →

Wägen, Karren und Schlitten – dörfliche Transportmittel

Dr. Veronika Plöckinger-Walenta, Museumsdorf Niedersulz Am Sonntag, den 30. 8. widmet sich „Alltag im Dorf – wie war das damals?“ beim Wagnerei-Stadel aus Hollabrunn einem typischen dörflichen „Fuhrpark“. Der Stadel, der zur Wagnerei Halmschlag gehört, dient der Präsentation einer Auswahl von landwirtschaftlichen Wägen und Schlitten aus dem reichhaltigen Sammlungsbestand des Museumdorfs. Jeder größere Bauer im... Weiterlesen →

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