Veranstaltungen


Am Sonntag, den 6. August 2017, fand der traditionelle „Südmährerkirtag“ im Südmährerhof des Museumsdorfes mit Musik, Tanz & Kirtagsschmankerl statt.

Der gesamte Tag war eine Veranstaltung der Südmährer-Kulturstiftung.

 

Hier einige Impressionen vom „Südmährerkirtag“:

 

 

Dr. Veronika Plöckinger-Walenta, Dkfm. Hans-Günter Grech, Claudia Nemec, Bürgermeisterin Angela Baumgartner, Ing. Reiner Elsinger

 

 

Die „Stadltonza“ waren wieder zu Gast am „Südmährerkirtag“ und ein Highlight.

 

 

 

 

Weiters gab es eine Trachtenmodenschau der Firma Elfi Maisetschläger / Waldviertel.

 

Ausstellungsräume im Südmährerhof.

 

Habaner Keramik.

 

 

 

Die Textilexpertin Maria-Theresia Kiessling gab im Hörersdorfer Hof Tipps & Anregungen zum Thema Handarbeiten.

 

 

Am 9. Juli konnte man im Museumsdorf die blühenden Gärten in Abendstimmung genießen.

Unter fachkundiger Führung spazierten die Gäste durch die blühenden Gärten im Museumsdorf.

Im Anschluss darauf gab es noch einen gemütlichen Aperitif im Museumsportal.

Am ersten Feriensonntag, dem 2. Juli 2017, stand das Museumsdorf Niedersulz ganz im Zeichen der Kinder.

 

 

 

Wie sah der Kinderalltag  zu Urgroßmutter´s Zeiten eigentlich aus?

Was für Eltern oder Großeltern eine Reise in die Vergangenheit und in ihre Kindheit darstellte, war für die Kinder das Entdecken und Erforschen einer fast schon unbekannt gewordenen Kinderwelt.

Früher blieb den Kindern nur wenig Zeit zum Spielen, denn neben der Schule war der Kinderalltag oft von der Mitarbeit in Haus und Hof geprägt.

Kinder waren in früherer Zeit wichtige und unverzichtbare „Arbeitskräfte“, die vor allem einfache Hilfstätigkeiten am Feld oder am Hof ausführten, wie Hof zusammenkehren, Stroh vom Dachboden holen, Stall ausmisten, Eier abnehmen, Unkraut jäten, Gänse hüten u.v.m.

 

Beim „Kinderalltag anno dazumal“ konnten an insgesamt 8 Stationen quer durch das Museumsdorf diese Kindertätigkeiten von einst entdeckt und auch ausprobiert werden.

Bei der Lehmbaustelle wurden eigenhändig Lehmziegel „geschlagen“…

… beim Bürgermeisterhaus wurde die Wäsche gewaschen…

…Schlunterricht wie früher wurde ausprobiert…

…Butter wurde selbst „gestampft“…

…und am Melksimulatur wurde das Kühe melken geübt!

 

Am Lebenden Bauernhof des Museumsdorfes konnte man Wissenswertes & Interessantes über Haustierrassen wie Schweine, Ziegen, Esel, Hasen, Gänse und Hühner, aber auch über die Arbeit am Bauernhof erfahren.

 

Und bei der Bastelstation von der Aktion „Natur im Garten“ konnte Kreatives & Tolles aus Naturmaterial gebastelt werden.

 

Zusätzlich machte sich Betty Bernstein bei der Familienführung um 15.00 Uhr auf Rätselsuche zu den „Neuen Schätzen eines Weinviertler Dorfes um 1900“.

 

BUCHTIPP, für alle, die das Thema genauer interessiert: „Mein kleines Museumsdorf“ – ein Kinderbastel- und Kreativbuch für die ganze Familie (inklusive Sticker mit den beliebten Tieren des Lebenden Bauernhofs)!

Erhältlich im Museumsshop und auf Bestellung unter info@museumsdorf.at. Infos unter www.museumsdorf.at.

„Alles Kind!“ war das Motto beim Kinder- und Spielefest im Museumsdorf, denn am Vatertag, den 11. Juni 2017, stand das Museumsdorf Niedersulz einmal mehr ganz im Zeichen der Kinder.

 

Das Märchensommerteam „Peter Pan und Tinkerbell“ mit Nina Blum im Museumsdorf.

Wie und was spielten Kinder zu Urgroßmutter´s Zeiten?

Der Alltag der Kinder und das Aufwachsen im Dorf waren im Zeitalter vor Fernseher, Handy und Computer nicht nur von Kargheit und Mitarbeit in Haus und Hof geprägt, sondern auch von phantasievollen Spielen, die heute bereits in Vergessenheit geraten sind. Die Kinder von damals hatten weniger Spielzeug, man spielte hauptsächlich im Freien und Dinge aus der Natur wie Steine oder Stöcke wurden nicht selten zu Spielzeug umfunktioniert. Die Natur selbst war der größte und schönste Spielplatz!

Beim Kinder- und Spielefest im Museumsdorf Niedersulz wurden einige dieser Kinderspiele von anno dazumal wieder entdeckt. Was für Eltern oder Großeltern eine Reise in die Vergangenheit und in ihre Kindheit darstellt, ist für die heutigen Kinder das Erforschen einer fast schon unbekannt gewordenen Kinderwelt.

Am gesamten Areal des Museumsdorfes konnten beim Kinder- und Spielefest alte Kinderspiele von einst wie Kasten- oder Tempelhüpfen, Zehnerln und Blinde Kuh oder Laufspiele wie Donner, Wetter, Blitz u.v.m. unter fachgerechter Anleitung erlebt und selbstverständlich ausprobiert und gespielt werden.

Lustige Laufspiele im Bürgermeisterhaus.

 

„Activity“ pur bieten Stationen wie das „Springseile-selber-drehen“ und „Korbflechten für Kinder“.

 

Körbeflechten ….

 

…und Springseil-Drehen!

 

Eine Spielwiese – organisiert von „Müllers Freunden“, Kinderschminken am Dorfplatz, eine Backstation zum Mitmachen der Bäckerei Bauer aus Poysdorf oder das beliebte „Butter stampfen“ sind weitere Programmpunkte beim großen Kinder- und Spielefest.

Auch auf der Lehmbaustelle beim Ziegelschlagen wurde fleißig „gegatscht“!

 

Viele lustige Spiele….!

 

Und selbstverständlich durfte auch das beliebte Butterstampfen und Butterbrotessen nicht fehlen.

 

Bei der Spielestation mit den originellen MATADOR – Bauklötzen sind der Kreativität, Phantasie und Ideenreichtum der Kinder – und auch der Eltern und Großeltern! – keine Grenze gesetzt.

Die „Matador“-Baustation ist wie jedes Jahr eines der Highlights!

 

Um 14.00 Uhr gab es ein Preview und eine kurze Aufführung des Poysbrunner Märchensommers unter der Intendanz von Nina Blum, die heuer „Peter Pan und Tinkerbell“ spielen. Inklusive nachfolgender Autogrammmöglichkeiten einiger Schauspielstars des Märchensommers. www.maerchensommer.at

 

 

 

 

Und am Lebenden Bauernhof des Museumsdorfes konnten Haustierrassen von Einst wie Schweine, Ziegen, Schafe, Esel, Kaninchen, Gänse und Hühner mit ihren Jungtieren gestreichelt werden und man erfuhr Wissenswertes & Interessantes über die Tiere am Bauernhof. Vor allem Gusti und Peppino, die zwei herzigen Esel, freuten sich schon auf die kleinen Besucher!

Stempelpässe führten die kleinen Besucher beim Kinder- und Spielefest durch den Nachmittag – am Ende gab es für besonders fleißige Stempelsammler ein kleines Give-away!

Ein wunderschöner Tag im Museumsdorf ging zu Ende…!:):)

 

 

Am Samstag, den 20. Mai 2017 um 14.00 Uhr, wurde im Zuge des Museumsfrühlings Niederösterreich die neugestaltete Greißlerei aus Jedenspeigen im Museumsdorf Niedersulz eröffnet.

Zahlreiche Gäste waren zur feierlichen Veranstaltung gekommen, die durch die Abgeordnete zum Nationalrat Eva-Maria Himmelbauer, in Vertretung von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner, eröffnet wurde. Weitere Ehrengäste bei der Eröffnung waren der Bezirkshauptmann von Gänserndorf, Dr. Martin Steinhauser, die Bürgermeisterin von Sulz im Weinviertel, Angela Baumgartner, sowie Vizebürgermeister Roman Wiesinger, Vizebürgermeister von Jedenspeigen, Alfred Kridlo, sowie Altbürgermeister Josef Bauer, der Geschäftsführer der Kulturregion Niederösterreich Dr. Edgar Niemeczek, Mag. Stephan Gartner (Festival-Leitung des Viertelfestivals NÖ), Herbert Nowohradsky (2. Landtagspräsident a.D. und Obmann des Vereins „Freunde des Museumsdorfs Niedersulz“), der auch Initiator für das Zustandekommen der Schenkung der Greisslerei durch die Familie Klewan in den musealen Bestand des Museumsdorfes war.

 

v.l.n.r.
Dr. Edgar Niemeczek (Geschäftsführer Kultur Region Niederösterreich), Angela Baumgartner (Bürgermeisterin Sulz im Weinviertel), Alfred Kridlo (Vizebürgermeister Jedenspeigen), Eva-Maria Himmelbauer (in Vertretung von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner), Dr. Martin Steinhauser (Bezirkshauptmann Gänserndorf), Josef Bauer (Bürgermeister a.D. Jedenspeigen), Mag. Stephan Gartner (Viertelfestival NÖ), Herbert Nowohradsky (Obmann Verein „Freunde des Museumsdorfs“, 2. Landtagspräsident a.D.), Mag. Edeltraud Hruschka (Kuratorin der Greisslerei NEU), Anna Klewan (geb. Pawelka; Tochter und Spenderin der Greisslerei), Dr. Veronika Plöckinger-Walenta (Geschäftsführerin Museumsdorf Niedersulz).

Auch zahlreiche Zeitzeugen waren zur Eröffnung der Greisslerei aus Jedenspeigen gekommen, so etwa der dieses Jahr 100 Jahre alt gewordene Josef Bogner, der schon als Kind in dieser Greisslerei einkaufte.

Schon als Kind kaufte der 100jährige Josef Bogner in der Greisslerei Pawelka in Jedenspeigen ein. Greisslerei-Kuratorin Mag. Edeltraud Hruschka.

 

„Grenzen und Austausch im Wandel am Beispiel der Greißlerei aus Jedenspeigen 1840 – 1970“ – so der Titel des vom Viertelfestival Niederösterreich Weinviertel 2017 geförderten Projekts, mit dem Ziel der Erforschung und Präsentation des Warenaustausches und des Einkaufsverhaltens der Bewohner in Grenzdörfern entlang der March im Weinviertel des 19. Jahrhunderts. Die Untersuchung der interkulturellen und sozialen Aspekte dieses Austausches an der österreichischen–slowakischen/tschechischen Grenze und dessen Wandel durch die Grenzschließung und die Wiederöffnung nach dem Fall des Eisernen Vorhanges ist ein Fokus des Projektes.

 

Weiters wurde das Greißlerei-Projekt vom „Verein Freunde des Museumsdorfs“ unterstützt.

Die Ergebnisse der Forschung werden einerseits durch die möglichst authentischen Neugestaltung und Einrichtung der Geißlerei im Museumsdorf Niedersulz, andererseits in einer Dokumentation mittels Texten und Medienstationen mit Interviewpassagen und Bildmaterial in der Greißlerei dem Publikum präsentiert und vermittelt.

 

Greißlereien waren Lebensmittelgeschäfte, die aber meist als Gemischtwarenhandlungen geführt wurden. In jedem Weinviertler Dorf gab es Anfang des 20. Jhdts. noch mindestens eine Greißlerei, oft aber mehrere an unterschiedlichen Standorten. Auf einer verhältnismäßig kleinen Verkaufsfläche bekam man beim Greißler annähernd alles: Neben Lebensmitteln wie z.B. Essig, Öl, Zucker, eingelegtes Gemüse und Fisch, gab es Kolonialwaren (Kaffee, Tee, Gewürze), Reinigungs-und Haushaltsartikel. Viele Greißler führten zusätzlich Tabak-, Eisen-, Wachs- und Paraffinwaren, Zeitungen, Heizmaterial und Kurzwaren wie z.B. Wollgarn, Knöpfe. Vorrangig kaufte man die Artikel, die selbst nicht produziert werden konnten.

 

Einkaufen ging man zu Fuß zum jeweils nächstgelegenen Geschäft, um sich mit allen Dinge des täglichen Bedarfs zu versorgen. Die Greißler zählten dadurch zu den wichtigsten Nahversorgern im Ort, aber auch andere Gewerbe, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe waren Teil eines dichten Versorgungsnetzes (z.B. Bäcker, Fleischhauer oder Schmied).

 

Im Geschäft wurde man ausschließlich bedient. Die Waren kaufte man stückweise, oder sie wurden eingewogen und in „Papierstanitzel“ verpackt bzw. in das selbst mitgebrachte Gefäß abgefüllt. Vorverpackte Produkte kamen erst ab den 1950ern in die Läden. Der Besuch beim Kaufmann hatte auch eine soziale Funktion für die Dorfgemeinschaft. Beim täglichen Einkauf wurden Neuigkeiten und Informationen ausgetauscht und so die sozialen Beziehungen gepflegt. Auch die Arzt- und Tierarztbesuche wurden beim Greißler angemeldet. Das Geschäft war ein Ort der Zusammenkunft und wichtiger Teil des lokalen Kommunikationsnetzes.

 

 

In der Zeit der Habsburgermonarchie war es einfach, auch die nahegelegenen Märkte in Gemeinden in der Slowakei und Tschechien zu besuchen. Die Folgen des Ersten und schließlich des Zweiten Weltkrieges wandelte eine Region, in der es intensive wirtschaftliche und soziale Wechselbeziehungen zwischen der Grenzlandbevölkerung gab, von Grund auf. Die Zeit des Eisernen Vorhanges ließ die einstige Nachbarschaft und gemeinsame Vergangenheit fast in Vergessenheit geraten.

 

Anlässlich des 500jährigen Reformationsjubiläums wurde am Sonntag, den 7. Mai 2017 um 14.00 Uhr, die neugestaltete Ausstellung „Evangelisch im Weinviertel“ in der so genannten „Lutherische Kapelle“ im Museumsdorf Niedersulz durch Landesrat Mag. Karl Wilfing, in Vertretung von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner, und dem niederösterreichischen Superintendenten Mag. Lars Müller-Marienburg feierlich eröffnet. Prof. em. Dr. Gustav Reingrabner, ehemaliger Superintendent a.D. der evangelischen Superintendentur Burgenland, der auch schon die vorangegangene, evangelische Ausstellung im Museumsdorf im Jahr 1999 konzipiert hatte, sprach in seiner Rede über die Evangelischen in der Region im Verlauf der Jahrhunderte.

Feierliche Eröffnung im Museumsportal.

 

Prof. em. Dr. Gustav Reingrabner.

 

Evangelischer Superintendent von NÖ Mag. Lars Müller-Marienburg.

 

Weiters konnte die Geschäftsführerin des Museumsdorfes, Dr. Veronika Plöckinger-Walenta, unter den zahlreichen Ehren- und Festgästen begrüßen: Dr. Edgar Niemeczek (Geschäftsführer Kultur.Region.Niederösterreich), Landtagsabgeordneter René Lobner, die Bezirkshauptfrau aus Korneuburg Dr. Waltraud Müllner-Toifl, Bürgermeisterin Sulz im Weinviertel Angela Baumgartner und Vizebürgermeister Ronald Wiesinger, Superintendential-Kuratorin Dr. Gisela Malekpour, Herbert Nowohradsky (2. Landtagspräsident a.D. und Obmann des Vereins Freunde des Museumsdorf Niedersulz), Mag. Ulrike Vitovec (Geschäftsführerin Museumsmanagement Niederösterreich), Dr. Ernst Petritsch (Evangelisches Museum Wien), für die evangelischen Pfarrgemeinden Mag. Christian Brost aus Stockerau, Mag. Anneliese Peterson aus Korneuburg, Mag. Hans Spiegl und Dr. Rotraud Perner aus Mistelbach, sowie Ing. Reinhold Eichinger für den Hutterischen Geschichtsverein.

 

Dr. Edgar Niemeczek (Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich), Landtagsabgeordneter René Lobner, Dr. Veronika Plöckinger-Walenta (Geschäftsführerin Museumsdorf), Landesrat Mag. Karl Wilfing, Bezirkshauptfrau Korneuburg Dr. Waltraud Müllner-Toifl, Superintendent St. Pölten Mag. Lars Müller-Marienburg, Superintendentialkuratorin Dr. Gisela Malekpour, Herbert Nowohradsky (2. Landtagspräsident a.D. und Obmann des Vereins Freunde des Museumsdorfs Niedersulz)

 

Dr. Edgar Niemeczek (Geschäftsführer Kultur.Region.Niederösterreich), Dr. Veronika Plöckinger-Walenta (Geschäftsführerin Museumsdorf Niedersulz), Superintendent Mag. Lars Müller-Marienburg, Dr. Rotraut Perner, Dr. Ernst Petritsch (Evangelisches Museum Wien).

Die wunderbare und stimmige, musikalische Umrahmung gestaltete der Gospelchor der evangelischen Gemeinde Melk-Scheibbs unter der Chorleitung von Diözesan-Kantorin Sybille von Both.

Die Ausstellung „Evangelisch im Weinviertel“ zeigt – ausgehend von Martin Luthers Thesenanschlag 1517 – Geschichte und Gegenwart der Evangelischen im Weinviertel. Um 1580 war das Viertel unter dem Manhartsberg praktisch zur Gänze evangelisch und namhafte Prediger hier tätig. Im Zuge der Gegenreformation mussten alle Evangelischen das Land verlassen oder katholisch werden.

„Lutherische Kapelle“ im Museumsdorf.

 

Andachtsbücher, Bibeln und Gesangsbücher aus fünf Jahrhunderten.

 

„Evangelische Bilderwelt“

 

„Evangelisch im Weinviertel“ im Museumsdorf / Gebäude aus Niederfellabrunn.

Erst um 1900 siedelten sich im Weinviertel wieder Evangelische an, die vorerst von Wiener Pfarrgemeinden aus betreut wurden. Heute gibt es hier vier evangelische Pfarrgemeinden mit ihren Predigtstellen, die zur 1947 gegründeten Diözese Niederösterreich gehören.

Weitere Themen der Ausstellung sind die Hausgeschichte des in der Überlieferung „Lutherische Kapelle“ genannten Gebäudes aus Niederfellabrunn sowie die „Evangelische Bilderwelt“. Zu sehen sind Bilder, Andachtsbücher und Bibeln sowie Gesangbücher aus fünf Jahrhunderten.

Der Bereich Religion im Museumsdorf bietet außerdem in unmittelbarer Nähe zur lutherischen Kapelle die Täufer-Ausstellung des Hutterischen Geschichtsvereins – die zumindest in Österreich einzige umfassende Darstellung des Themas Täufer/Hutterer/Habaner. Zwischen den beiden Einrichtungen liegt der 2013 angelegte Bibelgarten, der eine Oase für BesucherInnen bietet und nach den Richtlinien von Natur im Garten gepflegt wird.

Bibelgarten; im Hintergrund „Lutherische Kapelle“.

Über 1.000 Pflanzenbegeisterte besuchten am 29. April 2017 den Pflanzenmarkt beim Museumsportal des Museumsdorfes.

Eine breite Palette von regional biologischen Produkten wie Bio-Jungpflanzen, Bio-Saatgut, Obstbäume, Beerenobst, Sträucher, Wild- und Heilkräuter, einige Gemüseraritäten, aber auch Keramik und Accessoires rund um das Thema Garten wurden von über 15 Ausstellern angeboten.

Zusätzlich konnten Interessierte beim Informationsstand von „Natur im Garten“ Wissenswertes und Nützliches zum Thema Garten erfahren. Das Museumsdorf Niedersulz selbst erfüllt bei seinen bewirtschafteten Flächen zu hundert Prozent die „Natur im Garten“ – Kriterien und ist zudem seit 2016 einer von fünf Bildungsstandorten in Niederösterreich. Auch heuer wurde das Museumsdorf von der Aktion „Natur im Garten“ mit dem Goldene Igel zertifiziert.

 

Ulrike Nehiba (Grünraum Museumsdorf) und Dr. Veronika Plöckinger-Walenta (Geschäftsführung Museumsdorf)

 

„Natur im Garten“ – Infostand

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