Vor der kurz vor Fertigstellung stehenden Schule aus Gaiselberg wird aktuell der Schulgarten nach Originalplänen eines Schulgartens aus Schrick aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet. Der Schulgarten diente damals nicht nur der Nahversorgung des Lehrerhaushalts, sondern war vielmehr „Lehrgarten“ und Anschauungsobjekt für die Schüler.

Dabei gab es strikt getrennte Beete: für Mädchen die küchenbezogenen Beete und für Knaben die feldbezogenen Flächen.

Auf einer Obstwiese neben den Beeten wurden zudem

verschiedene Schnitt- und Erziehungsmaßnahmen von Obstbäumen und Beerensträuchern gelehrt sowie die Veredelung von Wein. Eine Böschung war mit Wildsträuchern und Wildrosen, aber auch Giftpflanzen und Futtergräsern bepflanzt, um auch verschiedene Naturformen kennenzulernen.

Der Dorflehrer hatte darüber hinaus die ehrenvolle Aufgabe, im Schulgarten neue Sorten zu ziehen und die Dorfbevölkerung über alternative Pflanzen und Gartentechniken zu informieren.

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