Herbstliche Prachtwetter am Nationalfeiertag im Museumsdorf Niedersulz beim Federn schleiß´n & Striezel posch´n.

Herbstliches „Kaiser“wetter am Nationalfeiertag im Museumsdorf Niedersulz beim Federn schleiß´n & Striezel posch´n.

Sulz_26_10_13_Bodensteiner (72) - Kopie

Sulz_26_10_13_Bodensteiner (69) - Kopie

Traditionelle Weinviertler Bräuche und Winterarbeiten zum Saisonausklang

fanden am Samstag, den 26. Oktober 2013 von 13.00 bis 17.00 Uhr vor der herbstlichen Kulisse des Museumsdorfes statt. Federn schleiß´n und Striezel posch´n standen im Fokus.

Der "Federnhaufen"....

Der „Federnhaufen“….

Viele helfende Hände beim Loslösen des Flaumes von den Kielen....

Viele helfende Hände beim Loslösen des Flaumes von den Kielen….

Dr. Veronika Plöckinger-Walenta und Otto K. Knoll (beide: Geschäftsführung Museumsdorf Niedersulz) lassen sich das korrekte Federn schleiß´n erklären.

Dr. Veronika Plöckinger-Walenta und Otto K. Knoll (beide: Geschäftsführung Museumsdorf Niedersulz) lassen sich das korrekte Federn schleiß´n erklären.

Auch Dr. Edgar Niemeczek, Geschäftsführer vom Museumsdorf Niedersulz und der Kultur.Region.Niederösterreich (ganz links) versuchte sich perfekt im Federn schleiß´n....

Auch Dr. Edgar Niemeczek, Geschäftsführer vom Museumsdorf Niedersulz und der Kultur.Region.Niederösterreich (ganz links) versuchte sich perfekt im Federn schleiß´n….

Und nach dem Federn schleiß´n gab´s eine kleine Caféjause....homemade!

Und nach dem Federn schleiß´n gab´s eine kleine Caféjause im alten Poysdorfer Wirtshaus….homemade!

Federn schleiß´n war die Arbeit der Frauen und Mädchen in der kalten Jahreszeit, vor allem dann, wenn heiratsfähige Töchter in einem Haushalt wohnten. Denn für das Brautbett waren vier Pölster und zwei Tuchenten zu füllen. Beim Federn schleiß´n, dem Abzupfen des Flaumes von den Federkielen, wurde gesungen und der neueste Dorfklatsch  ausgetauscht. Am Nationalfeiertag wird dieser gesellige Brauch von anno dazumal jedes Jahr wieder neu belebt.

 

Ehrenamtlicher Hans Svoboda beim Kukurruz-Kochen.

Ehrenamtlicher Hans Svoboda beim Kukurruz-Kochen.

Weiters konnte man im Wultendorferhof der Familie Bauer von der Bäckerei Bauer/Poysdorf beim Striezelflechten & Backen über die Schulter schauen oder sich gleich im Striezel posch´n versuchen.

Karl Bauer mit seinem Enkel Wendelin eifrigst beim Allerheiligen Striezel flechten...

Bäckermeister Karl Bauer mit seinem Enkel Wendelin eifrigst beim Allerheiligen Striezel flechten…

Ein Marmeladeglas, damit der Striezelteig nicht verrutscht....

Ein Marmeladeglas, damit der Striezelteig nicht verrutscht….

Und fertig ist das Striezerl....

Und fertig ist das Striezerl….Wendelin hat es schon perfektioniert!

Selbstverständlich konnte man die herrlich duftenden und noch ofenwarmen Striezel gleich mitnehmen....

Selbstverständlich konnte man die herrlich duftenden und noch ofenwarmen Striezel auch gleich nachhause mitnehmen….

Viel Interessantes und Wissenswertes rund um die Nuss gab es von und mit der „Nussfee“ – Frau Edith Wolmuth aus Spannberg.

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Die letzten schönen Tage im Museumsdorf vor Saisonschluss. Ab 15. April 2014 haben wir wieder geöffnet!

Die letzten schönen Tage im Museumsdorf vor Saisonschluss. Ab 15. April 2014 haben wir wieder geöffnet!

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